U 12 – Tornados wirbeln in Chemnitz zum Turniersieg

April 9, 2017

 

Als souveräner Turniersieger kehrten die Tornados Franken vom hochkarätig besetzten Niners Academy Cup in Chemnitz zurück. Vier Jungs vom TV Altdorf (Simon Albrecht, Simon und Martin Feneberg, Torben Spicker) und drei Jungs vom Post SV Nürnberg (Joscha Eckert, Harvey Esekhsigbe, Moritz Lausch) bildeten den Kader, den der Tornados Franken e.V., das mittelfränkische Konzept für Jugendleistungsbasketball, nach Sachsen schickte. Mit diesen sieben Jungs war der Kader für ein anstrengendes Ein-Tages-Turnier eigentlich viel zu klein. Doch wegen der beginnenden Osterferien mussten viele Spieler, die mit der Familie verreisten, absagen. 

 

Der Turniermodus hatte es in sich. Große Vorrundengruppen für die insgesamt dreizehn Teams und dazu genug Hallenkapazitäten bedeuteten viele Spiele und so mussten die Jungs um Coach Klaus Issler mehrere Partien hintereinander bestreiten. In der Vorrunde ging gegen Teams aus den Leistungsstützpunkten in Berlin (Friedenau), Dresden, Jena, Chemnitz und ein Münchner Team. Die Mittelfranken um Topscorer Simon Feneberg zeigten durchweg eine geschlossene Mannschaftsleistung und konnten sich flexibel an die jeweilige Spielstärke der Gegner anpassen. Teams mit großen Spielern wurden durch die schnellen Tornado-Spieler Joscha Eckert, Simon Albrecht, Martin Feneberg und Harvey Esekhsigbe, die ihre Gegner wie Slalomstangen umkurvten, überrannt. Teams mit kleinen, flinken Spielern mussten sich mit den beiden großen Jungs, Torben Spicker und Moritz Lausch, abmühen. Ergebnis war ein souveräner Durchmarsch in der Vorrunde.

 

In den Ausscheidungsspielen um den Turniersieg traf man dann im Viertelfinale auf den BK Decin aus Tschechien. Danach folgten Friedenau im Halbfinale und schließlich Dresden im Finale. Auch wenn es in diesen drei Spielen deutlich knapper zuging und die Tornados im Halbfinale kurzzeitig in Rückstand gerieten, setzten sie sich letztlich mit individueller Stärke und größerer mentaler Fitness durch. Coach Klaus Issler war dann auch hocherfreut über den souveränen Turniersieg gleich bei der erstmaligen Teilnahme am Chemnitzer Turnier. Noch mehr freute er sich über die überragende Leistung und die weitere Verbesserung jedes Einzelnen seiner Spieler. „Sieben Spieler, acht Siege, ein Pokal...großes Kino“ so seine treffende Zusammenfassung des Tages in Chemnitz.

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