Brose Bamberg gewinnt Frankenderby

March 18, 2018

 

 

Brose Bamberg hat sich für die Niederlage zu Saisonbeginn revanchiert und gewann am 25. Spieltag gegen s.Oliver Würzburg mit 70:67. Mit zehn Punkten lag der deutsche Meister zwischenzeitlich im zweiten Viertel zurück (24:34, 17.). Zur Pause stand es 29:38. Hauptgrund: Brose traf nahezu ausschließlich von der Freiwurflinie (15/18), dafür aus dem Feld kaum (6/21). Im dritten Viertel nahm die Intensität in der Verteidigung zu, der Rückstand konnte verkürzt und eine Führung herausgespielt werden. Die betrug Anfang des Schlussabschnitts sogar sieben Punkte (60:53, 32.). Würzburg kam allerdings zurück, aber Brose behielt auch in der Schlussphase vor allem kühlen Kopf von der Freiwurflinie. Bester Bamberger Werfer war Augustine Rubit mit 22 Punkten.

 

Luca Banchi: „Gratulation an Würzburg, sie sind mit der perfekten Einstellung ins Spiel gegangen. Sie waren sehr fokussiert, haben mit viel Energie und sehr physisch gespielt. Über 20 Minuten kamen wir damit nicht zurecht. Das war heute eine sehr wichtige Botschaft für uns, wie gut eingestellte Mannschaften hier spielen können. Meine Spieler kamen nach der Halbzeit aber zurück. Das war wichtig für mich und ich bin zufrieden, wie sie reagiert haben. Jeder hätte heute den Sieg verdient, wir waren in den entscheidenden Positionen aber bereit den Sack zu zu machen. Heute war das perfekte Training für uns, wie groß der Druck am Ende der Saison sein wird.“

 

Bambergs Head Coach verzichtete zu seiner Bundesliga-Heimpremiere regelbedingt auf Nikolic und Mitrovic. Zisis und Radosevic hießen die ersten erfolgreichen Schützen (4:0, 2.). Diese vier Punkte sollten dann bis Ende des Viertels die einzigen für Brose aus dem Feld bleiben. Nichts wollte mehr fallen, am Ende von Abschnitt eins standen zwei Treffer bei elf Versuchen. Einzig die Freiwurfquote (9/10) bewahrte die Gastgeber vor einem hohen Rückstand. Für Würzburg lief indes zu Beginn Robin Benzing heiß. Allerdings auch erst einmal nur er, so dass sich die Gäste auch nicht entscheidend absetzen konnten. So stand es nach zehn Minuten, trotz der erwähnten Bamberger Abschlussschwäche, „nur“ 13:18.

 

Im zweiten Viertel wurde es ein bisschen besser auf Brose-Seite. Maodo Lô traf den ersten Dreier (18:19, 11.). Aber es blieb dennoch zäh. Vor allem Würzburgs Distanzschützen bekam der deutsche Meister nicht in den Griff. Loncar, Benzing und Stuckey trafen allesamt von jenseits der 6,75m-Linie und sorgten so für einen zweistelligen Bamberger Rückstand (24:34, 17.). Zur Pause führten die Gäste mit neun Punkten: 29:38. Die Feldwurfquote des deutschen Meisters hatte sich bis dahin nur minimal verbessert, lag bei 6/21. Zum Vergleich Würzburg: 14/33.

Die Kabinenansprache von Luca Banchi zeigte zu Beginn des dritten Viertels Wirkung. Und es fielen endlich Würfe aus der Mitteldistanz. Der blendend aufgelegte Augustine Rubit sorgte mit elf Punkten dafür, dass seine Mannschaft den Rückstand sukzessive verkürzen konnte (44:45, 27.). Ricky Hickman war es dann vorbehalten, die erste Bamberger Führung nach der Anfangsminute zu erzielen: 46:45. Brose zeigte jetzt Herz, Kampf und Leidenschaft, ließ sich auch von weiterhin fallenden Gäste-Dreiern nicht aus dem Konzept bringen. Mit der Viertelsirene traf Dorell Wright zum 55:53.

 

Der Beginn des Schlussabschnitts gehörte den Gastgebern. Fünf Punkte in Folge von Daniel Hackett sorgten für den bis dato höchsten Brose-Vorsprung (60:53, 32.). Aber Bamberg verpasste nachzulegen. Würzburg indes antwortete mit einem 8:0-Lauf und holte sich die Führung wieder zurück (60:61, 33.). Es war nach wie vor kein schönes Basketballspiel, aber ein spannendes. Mal lag Brose vorne, dann wieder die Gäste – sogar bis 90 Sekunden vor Schluss mit 64:67. Dann aber kam zunächst Daniel Hackett, kurz darauf verwandelte Rubit zwei Freiwürfe. 28 Sekunden vor Ende führte Brose mit 68:67. Würzburg vergab mehrmals, den Schlusspunkt setzte Hickman ebenfalls von der Freiwurflinie.

Brose Bamberg:
Hackett 12, Hickman 9, Wright 9, Zisis 8, Staiger 2, Wolf dnp, Lô 3, Olinde 2, Rubit 22, Musli 1, Radosevic 2

 

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