u14 TORNADOS scheitern bereits in der Bayerischen Meisterschaft

April 18, 2018

 

 

 

Nach einem verkorksten Samstag belegen die TORNADOS FRANKEN bei den Bayerischen Meisterschaften nur den dritten Platz. Die beste Saisonleistung am Sonntag gegen den Dt. Meister aus München ist dabei extrem bitter.

 

MÜNCHEN – Am vergangenen Wochenende standen die Bayerischen Meisterschaften der u14 an. Neben den TORNADOS, welche das Endrundenturnier als Zweitplatzierter erreichten, waren auch der FC Bayern Basketball (1.), TTL Basketball Bamberg (3.) und die DJK SB Rosenheim (4.) qualifiziert. Die TORNADOS rechneten sich, ob der Playoffplatzierung, durchaus Chancen aus sich für die nächste Runde der Meisterschaften zu qualifizieren. Ein zweiter Platz wäre dazu von Nöten gewesen.

 

Der Spielplan sah zunächst das Spiel gegen Rosenheim vor. In dieses starteten die TORNADOS zögerlich, fast ängstlich. Es war zu spüren, dass die Teilnahme an Bayerischen Meisterschaften eine neue Situation für die Spieler war und eine gewisse Ehrfurcht hervorrief. So verbuchte man einen 6:13-Fehlstart (5. Minute). Bis zum Viertelende erholten sich die Franken dann aber und schafften den Ausgleich (17:17). Die Rosenheimer fühlten sich jedoch in ihrer Außenseiterrolle pudelwohl und spielten befreit auf. Sie blieben dran und konterten Punkte der TORNADOS immer wieder. Letztlich setzten sich die TORNADOS dennoch, zum Halbzeitstand von 35:32, leicht ab. In der Halbzeit saß die Ansprache offensichtlich und die Spieler, des Jugendleistungsbasketball Vereins TORNADOS FRANKEN e.V., der die besten Talente aus der Metropolregion Nürnberg bündelt, kamen besser mit der Meisterschaftssituation zurecht. Sie zogen die Zügel an und starteten gleich mit einem 7:0-Lauf, der den Punktabstand in der 23. Minute erstmals zweistellig (42:32) werden ließ. In der Folge war auch keine große Dominanz zu verspüren, wenngleich sich der Playoffzweite sukzessive absetzte und letztlich mit einem 55:42 ins letzte Viertel ging. Dort war schnell klar, dass der Ausgang des Spiels sich nicht mehr drehen würde. Die TORNADOS sollten der Sieger werden und so ergab sich viel Leerlauf auf beiden Seiten. Das Endresultat von 78:60 war sicher keine Glanzleistung, aber der Pflichtsieg wurde eingefahren.

 

Gegen Rosenheim scorten: Bocsanyi 4, J. Eckert 5 (1 Dreier), M. Eckert 6, Feneberg 6 (1), Gockov, Köhler 10, Schmidt 4, Schuster, Sorgin 3, Sovak 14, Trummeter 25 (3), West 1.

 

 

Am Abend des Samstags stand dann das vermeintliche Endspiel gegen den TTL Basketball Bamberg auf dem Programm. Im Normalfall sollte der Sieger dieser Partie der zweite der Meisterschaft werden, da Bamberg bereits gegen den FC Bayern Basketball mit 70:85 den Kürzeren gezogen hatte. Die TORNADOS waren motiviert, wirkten aber dennoch zögerlich. So ging Bamberg schnell mit 5:9 (3.) in Führung. Der folgende 0:9-Lauf hatte dann Wirkung auf die TORNADOS und zwang die Coaches zur ersten Auszeit. In der Folge kamen die Franken dann besser ins Spiel und verkürzten wieder auf 14:18 (7.), konnten zur Viertelpause aber nicht mehr aufschließen und sahen sich mit 20:29 im Hintertreffen. Noch waren aber ja 30 Minuten zu spielen und die Trainer hofften darauf, dass der Knoten platzte. Dem war im zweiten Durchgang leider nicht so. Die beiden Teams tauschten fleißig Treffer aus und gerade bei den Bambergern hatte man das Gefühl, dass jeder Versuch seinen Weg in den Korb fand, wohingegen die TORNADOS das Wurfglück an diesem Tag sicher nicht auf ihrer Seite hatten. Bamberg setzte sich entsprechend zur Halbzeit noch etwas weiter ab. Die zweite Hälfte begann beim Stand von 38:53 und die Aufgabe der TORNADOS war groß. Das Team zeigte aber gewohnten Charakter. Stück für Stück arbeiteten sie sich heran und beim 60:63 kurz vor der letzten Viertelpause hatte das Momentum die Seite gewechselt. Leider konnten die Bamberger durch eine letzte gelungene Aktion ein 60:66 mit in den Schlussabschnitt nehmen und so den Führungswechsel verhindern. Zwei Ballverluste zum Viertelbeginn und der von den Franken geschenkte viertelübergreifende 0:7-Zwischespurt der Bamberger brachte so etwas wie die Vorentscheidung. In der Folge wurden zwar abermals Treffer ausgetauscht, den Abstand konnten die TRONADOS aber nicht mehr egalisieren. Die Franken verkrampften, Bamberg nutzte das und so endete das Spiel 75:87.

 

Gegen Bamberg aktiv: Bocsanyi 4, J. Eckert, M. Eckert 5, Feneberg 9, Gockov, Köhler 14, Schmidt, Schuster, Sorgin, Sovak 9, Trummeter 32 (1), West.

 

Im letzten Spiel der Meisterschaft zwischen dem FC Bayern Basketball und den TORNADOS FRANKEN war die Ausgangslage also klar: Die Franken mussten mit mindestens 10 Punkten gewinnen um sich für die nächste Runde der Meisterschaften zu qualifizieren. Diese schwere Aufgabe nahmen die TORNADOS aber voll an. Es glückte endlich einmal ein guter Start. Sogar mit einer zwischenzeitlichen 8:7-Führung (4.). Dennoch zeigten die Gastgeber ihre Qualität und hielten bis zur ersten Viertelpause eine 16:21-Führung fest. Die TORNADOS wollten Possession für Possession spielen und taten dies dann auch im zweiten Durchgang. Enorm viel Einsatz und Energie brachten sie auf das Feld und beeindruckten so den Gegner. Das Viertel endete mit einem unglaublichen 23:9 für die TORNADOS, die so eine 9-Punkte-Führung (39:30) mit in die Halbzeit nahmen. Nach der Pause kam der erwartete Ansturm des FC Bayern. Die Gäste wehrten sich und konnten bis zur 25. Minute eine Führung (48:41) behaupten. Dann gelang den Bayern ein kurzer Zwischenspurt, die den Schlendrian der Franken ausnutzten und so mit einem 0:14-Lauf zunächst ausglichen und dann 48:55 in Führung gingen. Auch gleich zwei Auszeiten der Gäste hinderten den amtierenden Deutschen Meister nicht. Doch die TORNADOS bewiesen abermals Kampfgeist und steckten den Rückschlag weg. Ein eigener 9:2-Zwischenspurt glich das Ergebnis zum Viertelende zum 57:57 aus. Die TORNADOS wollten die Sensation und auch wenn die Kräfte schwanden, zeigten sie dies mit Punkten zum 62:57 (32.). Die Bayern wollten sich aber auch keine Blöße geben und wehrten sich verbissen. Zwei 0:6-Läufe stellten dann die Weichen für den FCB zum 64:70 (36.). Die Aufgabe der TORNADOS wuchs weiter, der Glaube war aber noch ungebrochen. Ein 5:0-Lauf brachte das 69:70 (38.) und es war noch alles möglich. Letztlich hatten die TORNADOS dann aber kein Glück mehr im Angriff, wenngleich sie Gegenpunkte beherzt verhinderten. In der Schlussphase mussten sie foulen und auf Fehler der Gastgeber von der Freiwurflinie hoffen. Diesen Gefallen taten die Münchener den TORNADOS aber nicht und der letzte Versuch der TORNADOS von der Mittellinie, der die Partie in die Verlängerung geschickt hätte, fand sein Ziel leider nicht. So bleibt den TORNADOS viel Respekt und anerkennende Worte der Gegner. Leider nur ein schwacher Trost angesichts des frühen Aus in den Meisterschaften.

 

Gegen den FCB: Bocsanyi 2, J. Eckert 6 (2), M. Eckert 9, Feneberg 14 (1), Gockov, Köhler, Schmidt, Schuster, Sorgin 7 (1), Sovak 8, Trummeter 23 (2), West.

 

Die Trainer Braun und Probst fassten die Meisterschaften so zusammen: „Wir haben nur am Sonntag unser wahres Gesicht und unsere volle Stärke gezeigt. Am Samstag hätte eine ähnliche Leistung wie am Sonntag wohl zu zwei Siegen gereicht und wir wären eine Runde weiter. So ist das aber nun einmal im Sportlerleben, dass nicht immer alles nach Plan läuft und auch das müssen junge Athleten lernen. Die Saison ist, aufgrund der Entwicklung der Athleten und Mannschaft, dennoch als Erfolg zu werten und wir sind uns sicher, dass wir von vielen unserer Spieler noch einiges hören werden!“

 

 

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